1. Februar 2026- Schnee, Eis und frostige Temperaturen stellen eine Herausforderung für unsere vierbeinigen Familienmitglieder dar. Anpassungen sind notwendig um mit den veränderten Bedingungen klar zu kommen.

Pfoten Pflege, Kälteschutz und Anpassung der Fütterung. Hier sind praxisnahe Tipps, damit Ihre Hunde und Katzen gesund und munter durch den Winter kommen.

Schutz vor Schnee und Kälte

Die meisten Hunde lieben das Toben im Schnee. Dabei sollte man sie jedoch gut im Blick behalten und auch auf die Uhrzeit achten. Das bei den Hunden so beliebte Schneefressen kann die Magenschleimhaut reizen und zu einer Schnee Gastritis führen. Zu langer Aufenthalt in großer Kälte zu Unterkühlung. Atemwegserkrankungen, Blasenentzündung und Muskulatur Beschwerden können die Folge sein.

Braucht mein Hund einen Mantel?

Ein gesunder Hund mit dichtem Fell- und Unterwolle, der konstant in Bewegung ist, braucht bei einem normalen Spaziergang und mäßigem Frost keinen Mantel. Aber nicht alle Hunde sind mit einem dichten Winterfell ausgestattet und benötigen einen Schutz vor Nässe und Kälte. Senioren, Welpen, kranken Hunde, kleine Hunde und Hunde mit kurzem Fell und wenig Unterwolle frieren schnell. Für sie ist bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius ein schützender Mantel sinnvoll.

Wann friert mein Hund und was kann ich tun?

Die Kälte Empfindlichkeit bei Hunden und auch bei Katzen ist individuell. Kleine Rassen und Hunde ohne Unterwolle frösteln bereits ab 10 Grad Celsius. Unter 7 Grad Celsius wird es ohne Bewegung auch größeren Hund kalt. Zittern, verlangsamtes Gehtempo und Suche nach Wärme sind Anzeichen dafür.

  • Bei Bedarf einen wasserabweisenden und gut sitzenden Hundemantel benutzen in Bewegung bleiben
  • Hunde nicht auf kaltem Boden sitzen und liegen lassen
  • nach dem Spaziergang abtrocknen
  • Spaziergänge kürzer halten.

Hundepfoten schützen

Streusalz, scharfkantiger Rollsplitt, und Eisklumpen zwischen den Zehen reizen die empfindliche Ballenhaut der Pfoten und können zu Rissen und schmerzhaften Entzündungen führen. Vermehrtes Lecken ist die Folge, was die Beschwerden verschlimmert und zur Aufnahme von Streusalz und Enteisungsmitteln führen kann. Pfotenpflege ist daher im Winter unerlässlich.

  • Pfoten vor längere Spaziergängen im Schnee einfetten (Pfotenbalsam)
  • Vermeidung gestreuter Wege, wenn möglich Pfoten nach jedem Spaziergang mit lauwarmen Wasser reinigen
  • Schnee- und Eisklumpen zeitnah entfernen
  • Langes Fell im Zwischenzehen Bereich kürzen
  • Pfotenschuhe anziehen. Vorausgesetzt der Hund toleriert sie.

Wie sieht es mit meiner Katze aus, darf mein Katze im Winter raus?

Wie beim Hund ist die Kälteempfindlichkeit unterschiedlich ausgeprägt. Freigänger Katzen entwickeln im Winter ein dichtes Winterfell mit ausreichend Unterwolle und möchten in der Regel auch im Winter nach draussen. Sie sollten jedoch immer die Möglichkeit haben sich jederzeit auf zu wärmen z.B durch eine Katzenklappe oder isoliertem Unterschlupf. Sollte Ihre Katze allerdings den Winter lieber vor dem Ofen verbringen wollen, so ist das auch in Ordnung.

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollten Katzen Nachts nicht draussen sein. Jungkatzen, Senioren, Welpen oder Katzen mit wenig Unterwolle bleiben bei großer Kälte lieber zu Hause.

Kiatze im schnee
Katze im Schnee - Foto: vvvita / istock.com

Ernährungsbedarf für Hund und Katzen im Winter

Hunde und Katzen die viel draussen sind und auch ältere Tiere benötigen im Winter mehr Energie. Beobachten Sie das Gewicht genau und füttern sie bedarfsgerecht. Nicht einfach nur mehr oder weniger.

  • Hochwertige Proteine decken den erhöhten Bedarf
  • Multivitamin Präparate stärken das Immunsystem
  • Omega 3-Fettsäuren (Lachsöl/Algenöl) unterstützen Haut und Fell
  • Ausreichend frisches Trinkwasser schützt vor Dehydrierung bei trockener Heizungsluft
  • Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Tierarzt bei chronisch kranken und älteren Tieren.

Wann zum Tierarzt?

Published On: 1. Februar 2026 / Categories: Hund, Katze, Tiergesundheit / Tags: , , , /